Josef legt dem jungen Jesus behutsam die Hand auf die Schulter, das Kind breitet die Arme aus – ein Bild für Begleitung und Vertrauen zwischen Vater und Kind. Der heilige Josef ist Patron der Familien, Väter und Handwerker; sein Fest ist der 19. März.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 20, 30, 40, 60, 80 cm
- Ausführungen: Natur, Mehrfarbig gebeizt, Handbemalt, Echtgold
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Die Ausführungen im Überblick – Natur: fein geschliffenes, unbehandeltes Holz. Mehrfarbig gebeizt: drei Beiztöne mit Wachs, je nach Motiv mit Gold- oder Silberakzenten an Details und Gewandsäumen. Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert. Echtgold: mit echtem Blattgold vergoldet und anschließend bemalt.
Ein Geschenk für Väter und Paten, zur Erstkommunion, zur Taufe oder zum Josefstag. Mehr über den heiligen Josef erfährst du in unserem Heiligen-Lexikon.
Motiv & Bedeutung
Die Darstellung des „Hl. Josef mit Jesuknabe“ nimmt innerhalb der christlichen Ikonografie einen besonderen Platz ein. Josef gilt als stiller Beschützer, als Vorbild für Verantwortung, Vertrauen und tatkräftige Fürsorge. In dieser geschnitzten Ausführung legt er seine Hand sanft auf die Schulter des Kindes, ein Bild für Führung und Geborgenheit. Das Jesukind öffnet beide Arme in einer Geste des Willkommens und der Segnung, die den Betrachter unmittelbar anspricht und einlädt, sich dem Motiv innerlich zuzuwenden.
Die Lilie in Josefs Hand verweist auf Reinheit und auf sein traditionelles Patronat, während das Winkelmaß seinen handwerklichen Hintergrund symbolisiert. Diese beiden Elemente verbinden spirituelle Bedeutung mit dem alltäglichen Leben und machen das Motiv für Familien, Handwerker und Gläubige gleichermaßen zugänglich. Der Strahlenkranz des Kindes betont die heilige Dimension und schafft einen klaren Fokuspunkt innerhalb der Komposition.
Gerade in Andachtsräumen, Kapellen oder privaten Wohnbereichen entfaltet diese Darstellung ihre ruhige, tröstliche Wirkung. Sie eignet sich als symbolstarke Gabe zu religiösen Festen wie Taufe, Kommunion, Firmung oder zur Segnung eines Hauses. Auch für Sammler traditioneller Holzkunst besitzt das Motiv einen hohen Stellenwert, da es familiäre Nähe, spirituelle Tiefe und kulturelle Verwurzelung harmonisch verbindet.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Figur „Hl. Josef mit Jesuknabe“ entsteht in einem traditionellen, mehrstufigen Arbeitsprozess, wie er im Grödnertal seit Generationen gepflegt wird. Nach der sorgfältigen Auswahl des Holzes – meist Linde für feine Details, gelegentlich Zirbe oder Ahorn je nach Größe – folgt die kontrollierte Trocknung, um Spannungen zu minimieren. Anschließend wird das Rohstück zugeschnitten und vollständig von Hand geschnitzt. Der Rohschnitt legt die Form an, während der Feinschnitt charakteristische Merkmale wie Gesichtszüge, Faltenwurf und Symbole herausarbeitet.
Je nach Ausführung wird die Oberfläche unterschiedlich weiterverarbeitet. Bei natur belassenen Figuren bleibt die fein geschliffene Holzstruktur sichtbar. Gebeizte Varianten betonen Maserung und warme Holztöne, während mehrfarbig gebeizte Ausführungen ein leicht differenziertes, dreitoniges Erscheinungsbild erhalten. In der farbigen Fassung wird die Figur mit Ölfarben bemalt, die Schattierungen, Tiefe und Ausdruck verstärken. Die Ausführungen in Echtgold oder Echtgold Antik entstehen durch eine traditionelle Grundierung (Gesso), auf die Blattgold aufgetragen wird. Bei der antiken Variante sorgt das charakteristische Craquelé für eine historische, leicht gealterte Wirkung.
Die gesamte Produktion findet zu 100 Prozent in Gröden/Südtirol statt und unterliegt einer strengen Endkontrolle. Jede Figur kann – je nach Serie – das Val-Gardena-Qualitätslabel tragen. Da die Holzmaserung naturbedingt variiert, besitzt jedes Stück einen authentischen Unikatcharakter. Die Kombination aus handwerklicher Präzision, regionaler Tradition und vielseitigen Oberflächen macht dieses Motiv zu einem besonderen Kunstwerk für Sammler, Gläubige und alle, die Wert auf langlebige, ausdrucksstarke Holzkunst legen.