Der Legende nach erschien dem Jäger Hubertus ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih, worauf er sein Leben änderte und später Bischof von Lüttich wurde. Er ist Patron der Jäger; sein Fest ist der 3. November.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 20, 30, 36, 40, 60, 80 cm
- Ausführungen: Natur, Mehrfarbig gebeizt, Handbemalt, Echtgold antik
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Die Ausführungen im Überblick – Natur: fein geschliffenes, unbehandeltes Holz. Mehrfarbig gebeizt: drei Beiztöne mit Wachs, je nach Motiv mit Gold- oder Silberakzenten an Details und Gewandsäumen. Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert. Echtgold antik: feine Craquelé-Oberfläche, Vergoldung mit echtem Blattgold und Bemalung – wirkt wie ein altes Original.
Ein Geschenk für Jägerinnen und Jäger, zur Hubertusmesse, zum Namenstag oder zum runden Geburtstag. Mehr über den heiligen Hubertus erfährst du in unserem Heiligen-Lexikon.
Motiv & Bedeutung
Der Hl. Hubertus zählt zu den bekanntesten Schutzpatronen der Jäger und wird seit Jahrhunderten mit dem eindrucksvollen Motiv des Hirsches mit dem Strahlenkreuz verbunden. Dieses Bild verweist auf die überlieferte Bekehrungserfahrung Hubertus’ und steht sinnbildlich für innere Einkehr, Führung und verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Die Darstellung verbindet Würde und Demut: Der Hirsch wirkt kraftvoll und zugleich friedvoll, während die Figur des Heiligen in einer ruhigen Haltung verweilt, die zur Betrachtung einlädt.
Das Motiv findet in privaten Wohnräumen, Jagdzimmern, Kapellen und Andachtsorten gleichermaßen Anklang. Besonders zu religiösen Festtagen, zu Segnungen oder als Gabe der Dankbarkeit gewinnt die Figur eine besondere Bedeutung. Viele Sammler schätzen die ikonografische Klarheit sowie die zeitlose Symbolik, die das Werk sowohl zu einem spirituell geprägten Kunstobjekt als auch zu einem kulturell verankerten Zeichen der Verbundenheit mit Tradition und Glauben macht.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Figur des Hl. Hubertus entsteht in sorgfältiger Handarbeit im Grödnertal in Südtirol, einer Region, die seit Jahrhunderten für ihre anspruchsvolle Holzschnitzkunst bekannt ist. Jeder Arbeitsschritt – von der Auswahl und Trocknung des Holzes über den Roh- und Feinschnitt bis hin zu Bemalung oder Vergoldung – wird von erfahrenen Holzbildhauern ausgeführt. Die feine Struktur des Lindenholzes ermöglicht eine präzise Wiedergabe von Gesichtszügen, Fellpartien und Gewanddetails, während bei größeren Formaten verleimte Holzblöcke eingesetzt werden können, um innere Spannungen zu minimieren.
Je nach Ausführung erhält die Figur unterschiedliche Oberflächencharaktere: Die naturbelassene Version zeigt das Holz in seiner reinen Form. Ge- und mehrfarbig gebeizte Fassungen betonen Struktur und Form mit warmen Tönungen. Die farbig bemalten Varianten werden einzeln von Hand ausgearbeitet und verleihen dem Werk eine lebendige, klassische Anmutung. Besonders hochwertig sind die Vergoldungen: Die echtgoldene Fassung nutzt Blattgold, während die Variante echtgold antik zusätzlich auf einer traditionellen Gesso-Schicht basiert und ein feines Craquelé zeigt, das an historische Sakralkunst erinnert.
Alle Figuren durchlaufen eine strenge Endkontrolle und können – je nach Serie – das Val-Gardena-Qualitätssiegel tragen. Die Kombination aus handwerklicher Präzision, regionaler Tradition und vielfältigen Ausführungen macht die Hubertus-Figur zu einem charakterstarken Objekt für Andacht, Sammlung und hochwertige Wohnkultur.