Maria – Wundertätige Medaille

Die Wundertätige Medaille gehört zu den am meisten getragenen Marienmedaillen der Welt. Sie zeigt Maria mit ausgebreiteten Händen und geht auf eine Erscheinung in Paris im Jahr 1830 zurück.

Die Geschichte der Wundertätigen Medaille

Im Jahr 1830 war Catherine Labouré eine junge Novizin der Töchter der christlichen Liebe in Paris, Rue du Bac. Sie berichtete von Erscheinungen Marias, im Juli und am 27. November 1830. Dabei sei ihr aufgetragen worden, eine Medaille prägen zu lassen. Nach kirchlicher Prüfung wurde sie ab 1832 geprägt.

Catherine lebte danach unauffällig als Ordensschwester und starb am 31. Dezember 1876. 1947 wurde sie von Papst Pius XII. heilig gesprochen.

Legende und Überlieferung

Die Erscheinungen sind private Offenbarungen, die kirchlich anerkannt, aber nicht verbindlich zu glauben sind. Der Name „Wundertätige“ entstand, weil sich schon bald Berichte über Gebetserhörungen verbreiteten, besonders während der Choleraepidemie in Paris 1832. Die Medaille ist ein Zeichen des Gebets, kein Garant für Schutz oder Heilung.

Gedenktag

Der Gedenktag ist der 27. November (Fest Unserer Lieben Frau von der Wundertätigen Medaille (Gedenktag der heiligen Katharina Labouré: 28. November)). Je nach Region und Konfession können Kalender abweichen.

Patron von

  • Maria als Zuflucht und Fürsprecherin
  • Verehrung besonders bei den Vinzentinern

„Patron“ bedeutet: Menschen rufen diesen Heiligen als Fürsprecher bei Gott an. Garantien oder Wunderversprechen lassen sich daraus nicht ableiten.

Attribute und Darstellung

Die Vorderseite zeigt Maria auf der Erdkugel, die Hände geöffnet, mit der Umschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen“. Die Rückseite zeigt ein M mit Kreuz, zwölf Sterne und zwei Herzen, das Herz Jesu mit Dornenkrone und das Herz Marias mit Schwert.

Ein kurzes Gebet

O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen. Das ist die Inschrift der Medaille und ein altes, kurzes Gebet. Es lässt sich jederzeit sprechen, bei Sorgen wie bei Dank. Amen.

Schlichte, eigene Formulierung zum Mitbeten.

Brauchtum

Viele tragen die Wundertätige Medaille als Anhänger oder an der Kette, man schenkt sie zu Taufe, Kommunion oder Firmung. Am 27. November feiern Vinzentiner und viele Gemeinden das Fest mit Gottesdienst und Segnung der Medaillen. Nach der Segnung gilt sie als Sakramentale, als Zeichen der Frömmigkeit.

Passende Artikel bei LUNEXUS

Stöbere außerdem in unseren gesegneten Artikeln.

Viele, aber nicht alle unserer Artikel werden in unserem eigenen Lager von einem katholischen Geistlichen gesegnet. Beigelegt ist eine Zertifikatskarte im Visitenkartenformat mit dem Datum der Segnung. Ob ein Artikel gesegnet ist, steht in seiner Beschreibung. Der Versand über das Amazon-Logistiknetz ist innerhalb Deutschlands kostenlos, die Rückgabe ist 30 Tage möglich. Gemeinden und Gruppen finden auf der Seite Mengenrabatt ein Angebot auf Anfrage.

Häufige Fragen

Wann ist das Fest der Wundertätigen Medaille?

Am 27. November, dem Tag der zweiten Erscheinung 1830.

Muss man die Medaille segnen lassen?

Nein. Aber eine gesegnete Medaille ist nach katholischem Verständnis ein Sakramentale. Viele unserer Marienartikel werden vor dem Versand von einem katholischen Geistlichen gesegnet, dies steht jeweils beim Produkt.

Was bedeuten die zwölf Sterne?

Sie werden als Hinweis auf die Offenbarung (Offb 12,1) gedeutet, in der eine Frau mit einem Kranz von zwölf Sternen erscheint, und auf die zwölf Apostel.

Zurück zum Heiligen-Lexikon