Die Patrona Bavariae ist die Schutzpatronin Bayerns; ihr Hochfest wird am 1. Mai gefeiert. Die Figur zeigt Maria mit Krone, Zepter und Kind – ein Klassiker der bayerischen Marienverehrung.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt – die Fertigung betreut Bildhauermeister Karl Demetz. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 7, 14, 23, 34, 40, 70 cm
- Ausführung: Handbemalt
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Zur Ausführung – Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert.
Eine Marienfigur ist ein Geschenk mit Bedeutung – zur Hochzeit, zur Taufe oder Erstkommunion, zum Muttertag oder für den eigenen Herrgottswinkel. Entdecke weitere handgeschnitzte Madonnen und Marienfiguren aus Südtirol.
Motiv & Bedeutung
Die Patrona Bavariae ist die Schutzpatronin Bayerns und ein starkes Symbol für Glauben, Heimat und göttlichen Schutz. Die Darstellung zeigt Maria mit dem Jesuskind, beide mit Kronen geschmückt, als Sinnbild der königlichen Würde des Himmels. Das Kind segnet die Gläubigen, während Maria das Zepter hält – Zeichen ihrer Fürsorge und geistlichen Herrschaft.
Die Mondsichel unter ihren Füßen verweist auf das biblische Marienbild aus der Offenbarung: „Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.“ Diese Symbolik verbindet die Patrona Bavariae mit universaler Marienverehrung und regionaler Glaubenstradition.
In Bayern gilt sie seit Jahrhunderten als Beschützerin des Landes und seiner Menschen. Die Figur steht für Fürsprache, Frieden und den Schutz der Familie. Als Andachtsfigur oder Geschenk bewahrt sie ein Stück gelebter Tradition und vermittelt die Kraft des Glaubens in jeder Umgebung.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Patrona Bavariae wird in traditioneller Handarbeit im Grödnertal (Südtirol) gefertigt – einer Region, die seit Jahrhunderten für ihre sakrale Holzbildhauerei bekannt ist. Unter der Leitung erfahrener Bildhauermeister entsteht jede Figur aus ausgewähltem Holz mit höchster Präzision und künstlerischer Feinarbeit.
Das Holz – meist fein gemaserte Linde – wird sorgsam ausgewählt, über Monate getrocknet und anschließend zugeschnitten. In mehreren Arbeitsschritten entsteht daraus eine detailreiche Figur: vom groben Zuschnitt über den Feinschnitt bis zur finalen Bemalung. Die Hand des Künstlers prägt jedes Detail – Gesicht, Hände, Mantel und Krone.
Die verschiedenen Finishes verleihen der Figur ihre individuelle Wirkung:
– natur – fein geschliffen, unbehandelt, mit sichtbarer Holzmaserung
– gebeizt – warm getönt, mit klassischer Holzstruktur
– mehrfarbig gebeizt (3-tönig) – sanfte Abstufungen in Naturtönen
– color – handbemalt mit Ölfarben und feinen Goldakzenten
– echtgold – mit Blattgoldauflage, klassisch glänzend
– echtgold antik – auf Gesso-Grundierung mit typischem Craquelé-Effekt
Abschließend wird jede Figur mit einem Schutzlack versehen und einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Sie kann das Val-Gardena-Qualitätssiegel tragen – ein Zeichen echter Südtiroler Handwerkskunst und garantierter Herkunft. Durch die Verbindung von Tradition, künstlerischem Ausdruck und meisterlicher Schnitzarbeit wird jede Patrona Bavariae zu einem bleibenden Symbol des Glaubens und der bayerischen Schutztradition.