Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel ist die Patronin des Karmeliterordens, ihr Fest ist am 16. Juli. Sie wird mit dem Kind und dem Skapulier dargestellt, einem Zeichen des Vertrauens auf Marias Fürsprache.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt – die Fertigung betreut Bildhauermeister Karl Demetz. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 7, 15, 20, 30, 36, 40, 60 cm
- Ausführung: Handbemalt
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Zur Ausführung – Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert.
Eine Marienfigur ist ein Geschenk mit Bedeutung – zur Hochzeit, zur Taufe oder Erstkommunion, zum Muttertag oder für den eigenen Herrgottswinkel. Entdecke weitere handgeschnitzte Madonnen und Marienfiguren aus Südtirol.
Motiv & Bedeutung
Die Jungfrau vom Berge Karmel ist eines der ältesten und bedeutendsten Marienmotive des Karmeliterordens. Sie zeigt Maria als himmlische Fürsprecherin und Mutter der Barmherzigkeit. In der rechten Hand hält sie das Skapulier – ein Zeichen der Verbundenheit mit Christus und Ausdruck von Schutz, Vertrauen und Glauben.
Das Jesuskind auf ihrem Arm hält die Weltkugel in der Hand, Sinnbild für die göttliche Macht und Liebe, die Maria der Menschheit vermittelt. Beide tragen Kronen als Symbol des himmlischen Königtums. Ihre ruhige Haltung und der milde Blick verleihen der Figur eine besondere spirituelle Tiefe – eine Einladung zum Gebet und zur inneren Ruhe.
Diese Darstellung erinnert an die Worte der Überlieferung: „Wer mit dem Skapulier stirbt, wird nicht verloren gehen.“ Sie steht für Schutz, Gnade und die Gewissheit, dass der Glaube Halt und Geborgenheit schenkt. Ob im privaten Andachtsraum, in der Kirche oder als Geschenk zu religiösen Festen – die Jungfrau vom Berge Karmel ist ein Sinnbild für Vertrauen, Hoffnung und himmlischen Beistand.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Jungfrau vom Berge Karmel wird vollständig in Handarbeit im Grödnertal (Südtirol) geschnitzt – einer Region, die seit Jahrhunderten für ihre sakrale Holzbildhauerei bekannt ist. Dort entstehen Figuren, die altes Handwerk mit künstlerischer Präzision verbinden.
Das verwendete Holz – meist fein gemaserte Linde – wird sorgfältig ausgewählt, über längere Zeit luftgetrocknet und anschließend zugeschnitten. In mehreren Arbeitsschritten formen erfahrene Holzbildhauer aus dem Rohblock eine detailreiche Figur. Vom ersten Rohschnitt über den präzisen Feinschnitt bis zur finalen Oberflächengestaltung entsteht ein Stück echter Grödner Handwerkskunst.
Die verschiedenen Finishes verleihen jeder Figur ihre eigene Wirkung:
– natur – fein geschliffen, unbehandelt, mit sichtbarer Maserung
– gebeizt – gleichmäßig getönt, mit klassischem Holzcharakter
– mehrfarbig gebeizt (3-tönig) – warmer Farbverlauf in Naturtönen
– color – handbemalt mit Ölfarben und goldenen Akzenten
– echtgold – Blattgoldveredelung in Handarbeit
– echtgold antik – auf Gesso-Grundierung, mit traditioneller Craquelé-Struktur
Abschließend wird jede Figur mit Schutzlack versiegelt und einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Auf Wunsch kann sie das Val-Gardena-Qualitätssiegel tragen – ein Zeichen geprüfter Herkunft und meisterlicher Fertigung. Durch diese sorgfältige Handarbeit wird jede Madonna zu einem echten Unikat: ein Kunstwerk von bleibendem Wert, geschaffen in der Tradition Südtiroler Holzschnitzerei.