Petrus, der Fischer vom See Genezareth, wurde von Jesus zum „Fels“ der Kirche berufen. Die Schlüssel stehen für die Schlüssel des Himmelreichs; er gilt als erster Papst. Gedenktag ist der 29. Juni (Peter und Paul).
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt – die Fertigung betreut Bildhauermeister Karl Demetz. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 12, 20, 30, 36, 40, 60, 80 cm
- Ausführungen: Natur, Mehrfarbig gebeizt, Handbemalt, Echtgold, Echtgold antik
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Die Ausführungen im Überblick – Natur: fein geschliffenes, unbehandeltes Holz. Mehrfarbig gebeizt: drei Beiztöne mit Wachs, je nach Motiv mit Gold- oder Silberakzenten an Details und Gewandsäumen. Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert. Echtgold: mit echtem Blattgold vergoldet und anschließend bemalt. Echtgold antik: feine Craquelé-Oberfläche, Vergoldung mit echtem Blattgold und Bemalung – wirkt wie ein altes Original.
Ein Geschenk zum Namenstag von Peter oder Petra, zur Firmung oder für Pfarreien St. Peter. Entdecke weitere handgeschnitzte Heiligenfiguren aus Südtirol.
Motiv & Bedeutung
Der Hl. Petrus gilt als einer der engsten Jünger Jesu und als erster der Apostel. In der christlichen Tradition wird er als Fels der Kirche verstanden, dem die besondere Verantwortung für die Gemeinschaft der Gläubigen anvertraut wurde. Seine Lebensgeschichte steht für Berufung, menschliche Schwäche und erneuerte Glaubensstärke.
In der religiösen Bildsprache ist der Hl. Petrus untrennbar mit den Schlüsseln verbunden. Sie verweisen auf die ihm übertragene Vollmacht und auf seine Aufgabe als Hüter und Diener der Kirche. Das Buch, das er in der Hand trägt, steht für die Verkündigung des Evangeliums und für die Weitergabe des Glaubens. Diese Attribute machen Petrus zu einem Sinnbild für Verantwortung, Führung und Vertrauen.
Die vorliegende Darstellung verbindet diese Symbolik mit einer ruhigen, würdevollen Haltung. Der nachdenkliche Blick und der bewegte Faltenwurf des Gewandes verleihen der Figur eine lebendige Ausstrahlung und laden zur stillen Betrachtung ein. Als Heiligenfigur eignet sich der Hl. Petrus besonders für Orte des Gebets, der Besinnung und der kirchlichen Gemeinschaft.
Im privaten Bereich kann die Figur als geistlicher Bezugspunkt im Hausaltar oder Wohnraum dienen. In Kirchen und Kapellen unterstreicht sie die Bedeutung von Glaubensführung und Verlässlichkeit. Als Geschenk zu kirchlichen Anlässen, Jubiläen oder Sakramenten verbindet der Hl. Petrus spirituelle Aussagekraft mit bleibendem handwerklichem Wert.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Figur des Hl. Petrus wird in traditioneller Holzschnitzarbeit im Grödnertal in Südtirol gefertigt. Ausgangspunkt ist sorgfältig ausgewähltes Holz, überwiegend Linde, das sich durch seine feine Struktur ideal für detailreiche Schnitzarbeiten eignet. Je nach Größe und Serie können auch Zirbe oder Ahorn verwendet werden. Nach der kontrollierten Trocknung wird das Holz zugeschnitten und in mehreren Arbeitsschritten vollständig von Hand geschnitzt. Dabei entstehen zunächst die Grundformen, anschließend werden Gesicht, Hände, Gewandfalten sowie die Schlüssel und das Buch präzise ausgearbeitet.
Nach der Schnitzarbeit wird die Oberfläche fein geschliffen. Je nach Ausführung folgen unterschiedliche Veredelungsschritte. Naturbelassene Figuren zeigen die reine Form der Schnitzerei und die individuelle Maserung des Holzes. Gebeizte und mehrfarbig gebeizte Fassungen verstärken die plastische Wirkung des Faltenwurfs. Farbige Ausführungen werden von Hand mit Ölfarben gefasst und setzen gezielte Akzente an Gesicht, Gewand und Attributen.
Besonders aufwendig sind die vergoldeten Varianten. Für echtgold- und echtgold-antik-Ausführungen wird die Figur zunächst mit einer Gesso-Grundierung vorbereitet. Darauf wird Blattgold in sorgfältiger Handarbeit aufgetragen. Die echtgold-antik-Fassung erhält durch gezielte Bearbeitung eine feine Craquelé-Struktur, die der Figur eine historisch anmutende, sakrale Ausstrahlung verleiht. Eine abschließende Versiegelung schützt die Oberfläche und bewahrt die handwerkliche Qualität.
Jede Figur wird einer strengen Endkontrolle unterzogen, bei der Proportionen, Oberflächen und Details geprüft werden. Je nach Serie kann die Figur ein Val-Gardena-Qualitätslabel tragen, das die Herkunft aus dem Grödnertal bestätigt. Unabhängig davon steht jede Ausführung für sorgfältige Handarbeit, traditionelle Fertigung und eine langlebige religiöse Ausdruckskraft.