Antonius der Große, der „Vater der Mönche“, lebte als Einsiedler in der ägyptischen Wüste. Er ist Patron der Haustiere und Bauern; sein Gedenktag ist der 17. Januar.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 20, 30, 40, 60, 80 cm
- Ausführungen: Natur, Mehrfarbig gebeizt, Handbemalt, Echtgold, Echtgold antik
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Die Ausführungen im Überblick – Natur: fein geschliffenes, unbehandeltes Holz. Mehrfarbig gebeizt: drei Beiztöne mit Wachs, je nach Motiv mit Gold- oder Silberakzenten an Details und Gewandsäumen. Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert. Echtgold: mit echtem Blattgold vergoldet und anschließend bemalt. Echtgold antik: feine Craquelé-Oberfläche, Vergoldung mit echtem Blattgold und Bemalung – wirkt wie ein altes Original.
Ein Geschenk zum Namenstag am 17. Januar, für Landwirte und Tierfreunde oder für Sammler von Heiligenfiguren. Entdecke weitere handgeschnitzte Heiligenfiguren aus Südtirol.
Motiv & Bedeutung
Der Hl. Antonius der Große gilt als „Vater der Mönche“ und als einer der prägenden Wüstenväter der frühen Kirche. Seine Darstellungen zeigen ihn als geistlich gefestigten Einsiedler, der die Stille und Entsagung suchte, um im Gebet Klarheit und Kraft zu finden. Die Figur knüpft an diese Tradition an: Der Kreuzstab mit seiner kleinen Glocke ist ein klassisches Symbol für Wachsamkeit und geistliche Führung. Das geöffnete Buch verweist auf die Weisheit und die geistliche Lehre, die Antonius weitergab. Das Schwein an seiner Seite gehört zu den bekanntesten ikonografischen Attributen und steht unter anderem für die Überwindung von Versuchung sowie für seinen Patronatsbezug. Die Flammen am Sockel greifen das sogenannte Antoniusfeuer auf – ein Hinweis auf Prüfungen und Läuterung, die sich in seiner Lebensgeschichte widerspiegeln.
In Wohn- und Andachtsräumen vermittelt die Figur eine Atmosphäre von Ruhe, spiritueller Stabilität und schützender Gegenwart. Sie eignet sich für alle, die religiöse Symbolik schätzen und einen Begleiter für ihren persönlichen Glaubensweg suchen. Auch für Sammler traditioneller Heiligenfiguren ist dieses Motiv aufgrund seiner reichen Ikonografie besonders attraktiv. Als Geschenk zu Taufe, Kommunion, Firmung oder zu Patronatsfesten besitzt der Hl. Antonius eine tief verwurzelte Bedeutung und erinnert an Standhaftigkeit, Mut und Vertrauen.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Figur Hl. Antonius der Große entsteht in traditioneller Handarbeit im Grödnertal in Südtirol, wo die Holzschnitzerei seit Jahrhunderten gepflegt wird. Der Herstellungsprozess beginnt mit der Auswahl hochwertiger Linde, einem Holz, das aufgrund seiner feinen Struktur besonders gut für detaillierte Schnitzarbeiten geeignet ist. Nach der Trocknung erfolgt der Zuschnitt, gefolgt vom Rohschnitt, in dem die Grundform angelegt wird. Der Feinschnitt bringt anschließend alle markanten Merkmale präzise hervor: den sorgfältig modellierten Faltenwurf, den charakteristischen Bart, das geöffnete Buch, die dynamisch gearbeitete Flamme und die fein gestalteten Attribute wie Kreuzstab, Glocke und Tierfigur.
Je nach Ausführung wird die Figur naturbelassen, gebeizt, farbig gefasst oder mit echtem Blattgold versehen. Die naturbelassene Version zeigt die reine Maserung und die klare Linienführung der Schnitzarbeit. Die gebeizte Variante unterstreicht die Warmtöne des Holzes und lässt das Relief ruhig und harmonisch wirken. Die farbig gefasste Ausführung wird in mehreren Schichten von Hand bemalt, wobei Goldakzente Mantelkanten, Details und Lichtzonen hervorheben. Bei den echtgoldenen Varianten wird eine Gesso-Grundierung aufgetragen und anschließend Blattgold in traditioneller Technik aufgebracht; die antike Version zeigt eine charakteristische Craquelé-Struktur, die ihr eine besondere Tiefe und historische Ausstrahlung verleiht.
Je nach Serie kann die Figur das Val-Gardena-Qualitätssiegel tragen, das die regionale Herkunft und die traditionelle Fertigung bestätigt. Jede Figur bleibt aufgrund der reinen Handarbeit und der natürlichen Holzmaserung ein Unikat, mit feinen Abweichungen im Farbverlauf und in der Struktur. Die Kombination aus aufwendiger Verarbeitung, ikonografischer Detailliebe und hochwertiger Oberflächenveredelung macht den Hl. Antonius der Große zu einem ausdrucksstarken Beispiel Grödner Holzschnitzkunst.