„Ich bin der gute Hirte“, sagt Jesus im Johannesevangelium. Die Figur zeigt ihn mit einem Schaf auf den Schultern, ein zweites ruht zu seinen Füßen – ein Bild für Gottes Fürsorge, der niemanden verloren gibt.
Jede Figur wird in unserer Partnerwerkstatt in Gröden (Südtirol) von Hand geschnitzt. Die Holzschnitzkunst hat im Grödnertal eine lange Tradition: Schon im 17. Jahrhundert war sie dort weit verbreitet. Jedes Stück ist ein Unikat: Maserung, Schnitzspuren und Bemalung fallen immer ein wenig anders aus.
- Material: Holz aus dem Grödnertal – überwiegend Linde, je nach Größe auch Ahorn oder Zirbe
- Höhen: 20, 30, 40, 60, 80 cm
- Ausführungen: Mehrfarbig gebeizt, Handbemalt
- Lieferzeit: ca. 3–4 Wochen, versicherter Versand direkt aus der Werkstatt in Südtirol nach Deutschland und Österreich (6,90 €)
- Rückgabe: 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Die Ausführungen im Überblick – Mehrfarbig gebeizt: drei Beiztöne mit Wachs, je nach Motiv mit Gold- oder Silberakzenten an Details und Gewandsäumen. Handbemalt: mit Ölfarben bemalt, mit Blattgold- und Blattsilber-Details verziert und mit Lack fixiert.
Ein Geschenk mit tiefer Bedeutung zur Erstkommunion, Firmung oder Taufe – und ein Dank an Seelsorgerinnen und Seelsorger. Entdecke weitere handgeschnitzte Christusfiguren aus Südtirol.
Motiv & Bedeutung
Das Motiv des Guten Hirten gehört zu den zentralen Sinnbildern des christlichen Glaubens. Es steht für Fürsorge, Schutz, Vertrauen und die behütende Nähe, die den Menschen durch alle Lebenslagen begleitet. Die Figur zeigt den Hirten mit einem Schaf auf den Schultern – ein traditionelles Zeichen dafür, dass niemand verloren geht – und einem zweiten, das zu seinen Füßen ruht und Geborgenheit ausdrückt. Die Gelassenheit des Blicks und die ruhige Körperhaltung schaffen eine Atmosphäre stiller Zuversicht.
In Wohnräumen, Andachtsbereichen oder Kapellen erinnert die Darstellung daran, dass Fürsorge und Schutz immer präsent sind, unabhängig von äußeren Umständen. Sie spricht Menschen an, die in Zeiten der Veränderung oder des Übergangs eine stärkende Symbolik suchen, sowie Familien, die ihren Alltag unter ein stilles Zeichen der Begleitung stellen möchten. Auch für Kinder ist das Motiv verständlich und positiv besetzt, weshalb es besonders häufig zu Taufe, Kommunion und ähnlichen Anlässen geschenkt wird.
Der Guter Hirte eignet sich zudem für die seelsorgliche Arbeit, Kranken- oder Trauerbegleitung, da er Trost und Nähe vermittelt, ohne aufdringlich zu wirken. Seine warme, einladende Darstellung macht ihn zu einem zeitlosen Symbol der Hoffnung – sowohl im privaten Umfeld als auch in kirchlichen Räumen.
Verarbeitung, Herkunft & Besonderheiten
Die Figur „Guter Hirte“ wird vollständig im Grödnertal in Südtirol gefertigt, einem Gebiet mit tief verwurzelter Tradition der religiösen Holzschnitzerei. Das Lindenholz, das für dieses Motiv gewählt wird, besitzt eine feine Maserung und ermöglicht dadurch eine präzise, weiche Ausarbeitung von Gesichtszügen, Fellstrukturen und Gewandfalten. Vom Zuschnitt bis zur letzten Kontrolle entsteht jede Figur in echter Handarbeit durch erfahrene Bildhauer.
Im Rohschnitt werden zunächst die Grundformen des Hirten, der Schafe und des Mantels angelegt. Im Feinschnitt entstehen dann die charakteristischen Details: der ruhige Ausdruck, die sorgfältige Haltung des Schafs auf den Schultern, der fließende Faltenwurf sowie der Hirtenstab. Jede Linie wird bewusst gesetzt, damit Haltung und Ausdruck harmonisch wirken. Nach dem Schnitzprozess wird die Oberfläche geglättet und je nach Ausführung weiter veredelt.
Naturbelassene Figuren zeigen das Material in seiner ursprünglichen Schönheit. Gebeizte und mehrfarbig gebeizte Ausführungen verstärken die plastische Tiefe und schenken dem Motiv warme, erdige Farbverläufe. Farbig handbemalte Versionen entstehen mit traditionellen Ölfarben, die eine weiche Nuancierung erlauben und die Tierdarstellungen besonders lebendig wirken lassen. Goldakzente können Details wie Mantelkanten dezent hervorheben, wobei das Blattgold sorgfältig aufgetragen und geschützt wird.
Zum Abschluss erfolgt eine strenge Qualitätskontrolle, bei der die handwerkliche Präzision, die Ausdruckskraft des Motivs und die Homogenität der Oberflächen geprüft werden. Jede Figur ist aufgrund der natürlichen Maserung und der individuellen Handarbeit ein Unikat. Je nach Serie kann sie ein Val-Gardena-Qualitätssiegel tragen, das für geprüfte Schnitzkunst aus Südtirol steht.
Durch diese Kombination aus traditioneller Bildhauerei, sorgfältiger Handveredelung und der berührenden Symbolik des Guten Hirten entsteht ein Kunstwerk, das gleichermaßen für private Räume, Kirchen, Andachtsorte und als wertvolles Geschenk geeignet ist.