Der heilige Christophorus ist der bekannteste Heilige des Straßenverkehrs: Wohl in jedem zweiten Handschuhfach oder am Schlüsselbund begleitet er die Fahrt. Sein Name bedeutet „Christusträger“. Wer war er?
Wer war Christophorus?
Christophorus soll im 3. Jahrhundert in Lykien (heutige Türkei) als Märtyrer gestorben sein, vermutlich zur Zeit des Kaisers Decius um 250. Über sein historisches Leben ist sehr wenig bekannt. Sicher ist, dass er schon früh verehrt wurde. Im 20. Jahrhundert wurde er aus dem römischen Generalkalender gestrichen, seine Verehrung blieb aber in vielen Ländern lebendig und er steht wieder im Martyrologium.
Legende und Überlieferung
Die bekannte Legende erzählt: Ein riesenhafter Mann wollte dem mächtigsten Herrn der Welt dienen. Ein Einsiedler riet ihm, Reisende durch einen gefährlichen Fluss zu tragen. Eines Nachts bat ein Kind um Überfahrt. Mitten im Wasser wurde die Last immer schwerer. Am Ufer sagte das Kind, er habe nicht nur die Welt, sondern deren Schöpfer getragen.
Das ist eine Legende, eine fromme Erzählung ohne historischen Beleg. Sie macht aber deutlich, was der Name sagt: Christus tragen.
Gedenktag
Der Gedenktag ist der 24. Juli (im deutschen Sprachgebiet 24. Juli, im römischen Kalender 25. Juli (evangelisch 26. Juli)). Je nach Region und Konfession können Kalender abweichen.
Patron von
- Reisende und Pilger
- Autofahrer und Kraftfahrer
- Schiffer und Fährleute
- einer der Vierzehn Nothelfer
„Patron“ bedeutet: Menschen rufen diesen Heiligen als Fürsprecher bei Gott an. Garantien oder Wunderversprechen lassen sich daraus nicht ableiten.
Attribute und Darstellung
Christophorus wird als Riese mit langem Stab dargestellt, der das Jesuskind auf der Schulter durch einen Fluss trägt. Der Stab trieb der Legende nach Blätter. Ein berühmtes Beispiel ist die große Christophorusfigur im Kölner Dom.
Ein kurzes Gebet
Heiliger Christophorus, du hast Christus getragen. Bitte für alle, die heute unterwegs sind. Hilf uns, achtsam zu fahren und gut anzukommen, und schenke uns Dankbarkeit für jeden Weg. Amen.
Schlichte, eigene Formulierung zum Mitbeten.
Brauchtum
Im 20. Jahrhundert wurde Christophorus mit dem Auto zum Patron der Kraftfahrer. Seither gibt es Christophorus-Plaketten, die gesegnet im Auto angebracht werden, und die Christophorus-Schlüsselanhänger. Rund um den 24. Juli laden viele Gemeinden zu Fahrzeugsegnungen ein, oft am Christophorus-Sonntag.
Die Plakette ist ein Zeichen des Glaubens, keine technische Absicherung. Sie erinnert daran, vorsichtig zu fahren.
Mehr dazu: Warum Christophorus Reisende und Pilger schützt.
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Viele, aber nicht alle unserer Artikel werden in unserem eigenen Lager von einem katholischen Geistlichen gesegnet. Beigelegt ist eine Zertifikatskarte im Visitenkartenformat mit dem Datum der Segnung. Ob ein Artikel gesegnet ist, steht in seiner Beschreibung. Der Versand über das Amazon-Logistiknetz ist innerhalb Deutschlands kostenlos, die Rückgabe ist 30 Tage möglich. Gemeinden und Gruppen finden auf der Seite Mengenrabatt ein Angebot auf Anfrage.
Häufige Fragen
Wann ist der Christophorustag?
Im deutschen Sprachgebiet am 24. Juli, im römischen Kalender am 25. Juli.
Was bedeutet die Christophorus-Plakette im Auto?
Sie ist ein Zeichen des Glaubens und der Bitte um eine gute Fahrt. Sie ersetzt nicht Vorsicht und Aufmerksamkeit am Steuer.
Darf man die Plakette segnen lassen?
Ja. Gemeinden bieten rund um den 24. Juli Fahrzeug- und Plakettensegnungen an. Viele unserer Christophorus-Artikel werden vor dem Versand bereits von einem katholischen Geistlichen gesegnet, dies steht jeweils im Produkt.